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7 kraftvolle Sätze

Melanie Pigniter teilt in ihrem neusten Blog tolle 7 kraftvolle Sätze die es in sich haben. Sie können dir helfen, Altes loszulassen. Du kannst diese Sätze auch als Affirmationen verwenden.

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1. Ich bin nicht meine Geschichte – ich bin nicht, was mir passiert ist

Es ist entscheidend zu verstehen: Du bist nicht das, was dir widerfahren ist.
Nur weil du zu wenig geliebt wurdest, heißt das nicht, dass du nicht liebenswert bist.
Nur weil dir niemand gezeigt hat, dass du wertvoll bist, heißt das nicht, dass du es nicht bist.
Nur weil du ständig kritisiert wurdest, bedeutet das nicht, dass du falsch bist.

Doch du hast eine Geschichte – aber du bist nicht diese Geschichte.
Du bist das, was du dir heute erlaubst zu sein – wenn du das Alte loslässt.

2. Ich vergebe mir selbst, dass ich es damals nicht besser wusste

Wir hadern oft mit früheren Entscheidungen: Hätte ich doch nur…
Doch jedes Mal, wenn du dich selbst für dein damaliges Verhalten verurteilst, verstärkst du den Schmerz.

Mach dir bewusst:
Du hast damals dein Bestes gegeben – mit dem Wissen, den Gefühlen und Möglichkeiten, die du hattest.
Vergib deinem früheren Ich. Du warst nicht perfekt – aber du hast gehandelt, so gut du konntest.

3. Alles, was geschehen ist und ich nicht mehr ändern kann, übergebe ich dem Schicksal

Tief im Inneren weißt du, dass du die Vergangenheit nicht ändern kannst.
Und dennoch hältst du daran fest.
Dieser Satz hilft dir, loszulassen:
Du musst es nicht weiter mit dir herumtragen.
Du darfst loslassen – und abgeben.

4. Ich höre auf, meine Zukunft durch die Augen der Vergangenheit zu sehen

Das sogenannte Rückspiegel-Syndrom beschreibt ein häufiges Muster:
Weil wir in der Vergangenheit verletzt wurden, erwarten wir, dass sich diese Verletzung wiederholt. Wir sehen die Zukunft durch den Filter alter Erfahrungen.

Es gibt kein Gesetz, das besagt, dass sich dein Schmerz wiederholen muss.
Aber solange du es glaubst – wird es sich genau so anfühlen.

Deshalb: Entscheide dich bewusst für ein neues Bild deiner Zukunft.
Male dir innerlich aus, wie es aussehen kann, nicht wie es muss.

5. Ich lasse los, was mir nicht mehr dient, um Platz für Neuanfänge zu schaffen

Stell dir folgende Fragen:

  • Welcher Gedanke blockiert mich?
  • Welche Ängste halten mich fest?
  • Welche Muster sabotieren mich immer wieder?

Erkenne klar, was dir nicht mehr dient – und verabschiede es bewusst.
So schaffst du Raum für Neues, Echtes, Deins.

6. Ich löse mich von den Rollen, die ich früher gespielt habe, und erlaube mir, mich neu zu erfinden

Viele Rollen haben wir übernommen, um zu überleben:
Die Harmonie-Stifterin. Die Starke. Die Unauffällige. Die Witzige. Die Rücksichtsvolle.

Diese Rollen haben dir früher vielleicht geholfen – aber heute stehen sie dir oft im Weg.

Erkenne: Du bist nicht diese Rolle.
Du darfst loslassen, was nicht mehr zu dir gehört.
Und du darfst neu werden, so wie du wirklich bist.

7. Ich bin die Person, die den Kreislauf des vererbten Schmerzes in meiner Familie durchbricht

Wir tragen oft nicht nur unseren eigenen Schmerz, sondern auch den unserer Eltern oder Großeltern.
Diese Muster setzen sich unbewusst fort – bis jemand sagt: Stopp!

Du kannst dieser Mensch sein.
Du kannst sagen:
„Bei mir endet es. Ich wähle einen neuen Weg.“

Damit wirst du zur Schöpferin deines Lebens – nicht zur Wiederholung deiner Herkunft.

Auch ihr Buch kann ich sehr empfehlen:

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Die Frage hinter dem Tun

Was ist der wahre Grund hinter meinem Einsatz?“
Wir geben. Wir schaffen. Wir leisten.
Aber für wen? Und warum wirklich?
Was treibt uns an – unter der Oberfläche?

Was würde geschehen, wenn wir uns eine einfache, aber radikale Frage stellen würden:

Warum tue ich, was ich tue?

Nicht oberflächlich – nicht das „weil es eben dazugehört“ oder „weil man das so macht“. Sondern tiefer. Ehrlicher. Ohne Schminke.
Was treibt mich an in meiner Arbeit? In meinem Engagement, meinen Hobbys, meinen Projekten?

Welches Bedürfnis wird da eigentlich gestillt?
Wonach sehne ich mich wirklich – hinter all dem Einsatz, der Hingabe, dem Funktionieren?

Vielleicht ist es das Bedürfnis, gesehen zu werden.
Wertgeschätzt. Bedeutend.
Vielleicht wünsche ich mir, gebraucht zu werden, unersetzlich zu sein.
Vielleicht suche ich Zugehörigkeit – oder den Beweis, dass ich etwas wert bin.

Das alles sind keine „schlechten“ Gründe.
Sie sind zutiefst menschlich.
Und doch: Erst wenn wir den Mut haben, hinzusehen – wirklich hin – wird es spannend. Und befreiend.

Denn solange wir nicht wissen, was wir eigentlich nähren wollen, laufen wir Gefahr, uns selbst zu verlieren. Wir leisten, geben, rennen – und merken irgendwann: Ich tue so viel, aber fühle mich trotzdem leer.

Wir leben im Außen – ohne Kontakt zu dem, was uns innen eigentlich ruft.

Wer bin ich, wenn niemand klatscht?
Wenn keine Likes, kein Lob, kein Schulterklopfen kommt?
Bin ich dann noch verbunden mit dem, was ich tue – oder war ich nur verbunden mit der Reaktion darauf?

Manche von uns jagen Anerkennung, andere Kontrolle, wieder andere Sicherheit oder Bedeutung. Oft sind es alte Muster, frühe Erfahrungen, stille Wunden, die unsere Motivation prägen.

Wenn wir beginnen, diese Schichten zu erkennen, entsteht eine neue Freiheit.
Wir werden nicht Opfer unserer Muster, sondern bewusste Gestalter unseres Weges.

Dann ist Arbeit nicht mehr nur Mittel zum Zweck.
Dann wird mein Einsatz Ausdruck von etwas Echtem – nicht von Mangel, sondern von Verbundenheit.

Ich handle nicht mehr nur für etwas,
sondern aus etwas heraus:
Aus Klarheit.
Aus Sinn.
Aus dem Wissen um meinen inneren Ort.

Vielleicht ist das der tiefere Wandel:
Nicht aufzuhören, zu tun.
Sondern endlich zu wissen, warum.

Denn da, wo das Tun im Einklang mit dem inneren Ruf steht,
entsteht etwas Seltenes:
Wahrhaftigkeit.
Und vielleicht sogar: Frieden.

Was nährst du gerade mit deinem Tun – und was nährt dich wirklich?
Welche Motivation hinter deinem Einsatz fühlt sich ehrlich und kraftvoll an – und welche vielleicht nicht mehr stimmig?

Text von einer wunderbaren Frau und Freundin Jasmine Hänni

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Muttersein hat viele Gesichter


Ob sie geboren hat ….. oder nicht.
Wir alle sind durch eine Mutter in dieses Leben gekommen.
Unzählige Generationen von Müttern stehen hinter uns.
Und in jeder von uns lebt ihre Kraft weiter.
Heute ist Muttertag.
Und ich halte inne –
nicht nur für die gefeierten Mütter,
sondern für alle Frauen, deren Weg anders verlief.
Für jene, deren Kinderwunsch unerfüllt blieb.
Für jene, die bewusst einen anderen Weg gingen.
Für jene, die ein Kind verloren –
in den ersten Wochen, Tagen, Monaten, Jahren.
Für jene, die loslassen mussten,
ob freiwillig oder nicht.
Für jene, die ihr Kind nicht schützen konnten.
Für jene, deren Mutterschaft mit Schmerz begann.
Für jene, die täglich an ihre Grenzen stossen.
Für jene, die still weinen, stark bleiben, hoffen, beten.
Für jene, die ungefragt tragen, aushalten, lieben.
Für all euch Frauen,
für alle Formen von Mutterschaft
sichtbar oder unsichtbar
entzünde ich heute ein inneres Feuer.
Ein Feuer aus Respekt.
Ein Licht aus Anerkennung.
Ein stilles Zeichen: Ich sehe euch.
Von Herz zu Herz.
Heute. Und an jedem anderen Tag.

Geschrieben von der wunderbaren
Jasmine Häni

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Dem inneren Kind begegnen – zurück zu wahrer Lebendigkeit

„Warum sollte ich mich mit meinem inneren Kind beschäftigen?“ Diese Frage höre ich oft – und sie ist berechtigt. Schliesslich leben wir im Hier und Jetzt, tragen Verantwortung, planen, leisten, funktionieren. Und doch: In jedem von uns lebt dieser frühe, verletzliche und zugleich so lebendige Anteil weiter. Das Kind, das wir einmal waren – mit seinen Bedürfnissen, Ängsten, Hoffnungen und seiner Sehnsucht nach Sicherheit und Liebe.

Was passiert, wenn wir diesem inneren Kind bewusst begegnen?
Es ist ein kraftvoller Schritt in die Selbstbegegnung. In einem geschützten Raum können Sie wahrnehmen, wie es Ihrem inneren Kind wirklich geht. Vielleicht zeigt es sich traurig, wütend, einsam – oder versteckt. Vielleicht erinnert es Sie daran, was Sie wirklich brauchen. Und manchmal reicht ein einziger Moment der Verbindung, um etwas tief in Ihnen zu lösen.

Was ist danach anders?
Wer dem inneren Kind begegnet, begegnet sich selbst. Viele Teilnehmende berichten nach dem Seminar von mehr Mitgefühl – mit sich selbst und anderen. Von Klarheit in Beziehungen. Von dem Mut, Grenzen zu setzen. Oder von einer neuen Weichheit, die plötzlich Raum bekommt.

Wenn Sie Ihrem kleinen Jungen oder Mädchen wirklich zuhören, verändert sich etwas Grundlegendes: Sie  beginnen, sich selbst mit neuen Augen zu sehen – mit mehr Verständnis, Wärme und Vertrauen.

Unser Seminar mit Sabine Schröder vom 22. bis 25. Mai 2025 im Seminarhaus Waldegg (Flumserberg) bietet Ihnen diesen Raum


Dieses Seminar ist offen für alle. Es sind keine Vorkenntnisse nötig – nur die Bereitschaft, sich selbst zuzuwenden. → Alle Infos und Anmeldung hier

Ausblick vom Seminarhaus

Übrigens: Die Lage in der Waldegg, mit herrlichem Blick auf den Walensee und die Churfristen, ist einmalig. Genau so wie die liebevollen Gerichte von unserem Koch Cornel und die herzliche Gemeinschaft der Gruppe!

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Heilendes für dein inneres Kind

Allgemein, Antreibertest, Coaching, Systemisches Coachen/Familienstellen

Der Antreiber-Test

Unsere inneren Antreiber sind grundlegende Verhaltensweisen und Glaubenssätze, die wir bereits in unserer Kindheit entwickelt haben. Sie beeinflussen, wie wir denken, fühlen und handeln – besonders in stressreichen Situationen. Dann leben wir oft unbewusst nach diesen Mustern und denken später: „Warum habe ich wieder so reagiert?“

Der Antreiber-Test hilft Ihnen, Ihre eigenen Verhaltensmuster und Glaubenssätze besser zu verstehen. Er umfasst 50 Fragen und dauert etwa 10 Minuten.

https://www.coaching-kompetenzzentrum.ch/tests/antreibertest/online-antreibertest

Die Ergebnisse geben wertvolle Einblicke und die Möglichkeit sein Verhalten bewusst zu reflektieren.

 

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Happy new year

Still und sanft verabschiedet sich das Alte….und das Neue wird geboren…
Noch wissen wir nicht, welche Geschichten es schreiben wird. Doch eines ist sicher….. es wird unzählige und unvergessliche Glücksmomente für all jene bereit haben,
die ihre Augen auf das Schöne, das Glanzvolle, das Magische, das Unberührte und das Unaufgeregte richten.

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Dein Problem ist (nicht) mein Problem

Helfersyndrom erkennen: Überlebensstrategien durch Selbsterkenntnis und Selbstfürsorge überwinden.

Kennst du das Gefühl, ständig für andere da zu sein und dabei deine eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen? Fühlst du dich manchmal überfordert, weil du das Gefühl hast, die Probleme aller lösen zu müssen? Dann ist dieser Artikel genau für dich. Lass uns gemeinsam erkunden, wie du gesunde Hilfsbereitschaft von selbstschädigendem Verhalten unterscheiden kannst.

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Systemisches Coachen/Familienstellen

Die wertvolle Erfahrung, Stellvertreter:in zu sein

Stellvertreter:in bei einer Familienaufstellung zu sein, ist eine der berührendsten und wertvollsten Erfahrungen, die ich je machen durfte. Es ist ein Geschenk – für die Person, die aufstellt, aber auch für einen selbst. In einer Stellvertreterrolle haben wir die Möglichkeit, uns tief mit Emotionen, Dynamiken und inneren Wahrheiten zu verbinden, die nicht nur heilsam für das Familiensystem der aufstellenden Person sind, sondern auch für unser eigenes.

Ein besonders prägendes Erlebnis für mich war die Rolle einer Sklavin, die ich in einer Aufstellung übernehmen durfte. Anfangs dachte ich, dass diese Rolle mich in die Tiefe der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins führen würde. Doch stattdessen offenbarte sich mir etwas vollkommen Unerwartetes: meine eigene, unantastbare Würde.

Ich fühlte in jeder Zelle meines Körpers, dass meine Würde unabhängig von äusseren Umständen oder Urteilen ist – unantastbar, sogar im Angesicht von Leid, Unterdrückung und Tod. Diese Erkenntnis war so kraftvoll, dass ich sie mit in mein Leben genommen habe. Wann immer ich in meinem Alltag, etwa am Arbeitsplatz, eine gehörige Portion Standing brauche, rufe ich mir diese Sklavin zurück. Ihre Stärke, ihre Würde und ihre unerschütterliche Präsenz helfen mir, in meiner Kraft zu stehen.

Stellvertreter:in zu sein, bedeutet noch viel mehr. Es schärft die eigene Gefühlskompetenz, öffnet den Raum für tiefe Emotionen und ermöglicht es, ganz verschiedene Aspekte des Lebens kennen zu lernen. Es ist wie ein frischer Wind, der alte Muster, Blockaden und Emotionen durchpustet – und gleichzeitig Heilung und Klärung für das eigene System bringt.

Für mich ist jede Stellvertreterrolle ein Geschenk, eine Schule des Lebens und eine unersetzliche Quelle von Einsichten und Kraft. Stellvertreter:in zu sein, bedeutet nicht nur, anderen zu helfen, sondern auch, selbst ein Stück heiler, freier und stärker zu werden.

Wann bist du als Stellvertreter:in mit dabei? https://dieaufsteller.ch/

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Wie sieht die Blume deines Lebens aus?

Der Lebensblume-Test verhilft dir schnell zu einem Überblick über den Entwicklungsstand der 12 Lebensbereiche, die für dein ganzheitliches Wohlbefinden wichtig sind. Jedes Blumenblatt repräsentiert ein Lebensbereich. Brauchen einige Lebensbereiche deine Aufmerksamkeit? Ich unterstütze dich gerne auf deinem Weg mit seelenzentrierten Einzelcoachings und/oder auch gerne einer Aufstellung!

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